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	<title>Pinnwand 2017 Archive - Archäologische Kommission für Niedersachsen</title>
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	<description>Fachverband der niedersächsischen Archäologen</description>
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	<title>Pinnwand 2017 Archive - Archäologische Kommission für Niedersachsen</title>
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		<title>Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:50:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kai Niederhöfer, Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer. Siedlungsgeschichte einer untergegangenen Landschaft bis 1570. Beiträge zur Archäologie in Niedersachsen 18. Herausgegeben von der Archäologischen Kommission für Niedersachsen e.V. durch Betty Arndt, Jana Esther Fries und Michael Geschwinde in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Rhaden/Westfalen 2016. ISSN 1439-7552. 59,80 €. Der Band ist leider bereits vergriffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/archaeologische-fundstellen-im-ostfriesischen-wattenmeer">Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer</h2>



<p>Kai Niederhöfer, Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer. Siedlungsgeschichte einer untergegangenen Landschaft bis 1570. Beiträge zur Archäologie in Niedersachsen 18. Herausgegeben von der Archäologischen Kommission für Niedersachsen e.V. durch Betty Arndt, Jana Esther Fries und Michael Geschwinde in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Rhaden/Westfalen 2016. ISSN 1439-7552. 59,80 €. Der Band ist leider bereits vergriffen.</p>



<p>Der frühere Lebensraum vor der heutigen Küstenlinie stellt die archäologische Forschung vor besondere Herausforderungen. Die Siedlungsplätze, die es hier einst gab, liegen heute, von Sedimenten überdeckt, im Bereich der Gezeiten. Gleiches gilt für die Ostfriesischen Inseln, die sich im Lauf der Jahrhunderte verlagert haben und an deren Stränden sich Spuren ihrer früheren Besiedlung erhalten haben. Die Funde aus dem Wattenmeer und den Ostfriesischen Inseln illustrieren den Willen der Menschen am Meer, sich dort einen Lebensraum zu schaffen vom Mittelpaläolithikum bis zur Vierten Allerheiligenflut am 01.11.1570 mit ihren letzten großen Landverlusten. Die Arbeit umfasst eine Auswertung der Daten zu Meeresspiegel- und Küstenentwicklung sowie historischer Überlieferung. Der Fokus lag neben der Katalogisierung der Funde in einem auf der CD-ROM enthaltenen Katalog von über 150 Bestandsnummern und deren Analyse vor allem auf der Auswertung der Fundstellendokumentationen. Die Keramikinventare der Siedlungsplätze, die teils durch Wurten bzw. später Deiche geschützt waren, sind mengenmäßig und für die Bestimmung der jeweiligen Siedlungsdauer am wichtigsten. In einer abschließenden Synthese wurden die Ergebnisse der drei Teilstudien zusammengeführt und ein Rekonstruktionsversuch der Siedlungsgeschichte der untergegangenen Landschaft unternommen. Die Funde umfassen Steinobjekte, Metallobjekte und Knochenobjekte, Münzen und vor allem Keramik, für deren Entwicklung damit zugleich ein diachroner Überblick entstanden ist.</p>



<p>Kai Niederhöfer wurde mit der vorliegenden Arbeit an der Universität zu Hamburg promoviert. Sie stellt eine grundlegende Materialvorlage des Fundgutes aus dem ostfriesischen Wattenmeer dar. Dabei beschränkt sich die Arbeit nicht nur auf die Beschreibung der Funde, sondern stellt sie in den Kontext der Landschafts- und Küstenentwicklung. Sie ist damit ein einmaliges Grundlagenwerk für das Wirken des Menschen an der Grenze zum Meer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/archaeologische-fundstellen-im-ostfriesischen-wattenmeer">Archäologische Fundstellen im ostfriesischen Wattenmeer</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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		<title>Das Mesolithikum im Blickpunkt </title>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klaus Gerken/Daniel Groß/Stefan Hesse (Hrsg.), Neue Forschungen zum Mesolithikum. Beiträge zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Mesolithikum, Rotenburg (Wümme), 19.-22. März 2015. Archäologische Berichte des Landkreises Rotenburg (Wümme) 20. Oldenburg 2016. Isensee Verlag. ISBN 978-3-7308-1319-5. 19,80 €</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Das Mesolithikum im Blickpunkt</h2>



<p>Klaus Gerken/Daniel Groß/Stefan Hesse (Hrsg.), Neue Forschungen zum Mesolithikum. Beiträge zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Mesolithikum, Rotenburg (Wümme), 19.-22. März 2015. Archäologische Berichte des Landkreises Rotenburg (Wümme) 20. Oldenburg 2016. Isensee Verlag. ISBN 978-3-7308-1319-5. 19,80 €</p>



<p>Das Mesolithikum gehört zu den bis­weilen stiefmütterlich behandelten Epochen innerhalb der Archäologie. Umso wichtiger ist es, dass sich Forschende in diesem Bereich ver­net­zen und ein möglichst intensiver Informations­fluss gewährleistet ist. Dazu diente die 24. Jahrestagung der AG Mesolithikum, die vom 19. bis 22. März 2015 in Rotenburg (Wümme) stattfand. In mehr als 20 Vorträgen wurden neue Forschungen zum Mesolithikum vorgestellt. Der nun vorliegende Tagungsband beinhaltet 12 Aufsätze von 21 Autoren, die aus den Vorträgen hervorgegangen sind. Neben der Bearbeitung von einzelnen Fundplätzen (Pinnberg, Schlamersdorf, Wangels) werden auch Befundgruppen (Feuergruben, &#8222;Rötel&#8220;-Verwendung) behandelt, Vermittlungsstrategien betrachtet (Bachmann-Museum), Theorien überprüft (Mikrolithen und Risikomanagement) sowie Studien zu Großräumen (Mähren, „Se-Sa-Rhe- Traditionsraum“, Schleswig-Holstein, Landkreis Rotenburg (Wümme), Landkreis Main-Spessart) vorgestellt.</p>



<p>Der Band gibt somit einen kompakten und räumlich übergreifenden Überblick über die aktuellen Forschungen zum Mesolithikum.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/das-mesolithikum-im-blickpunkt">Das Mesolithikum im Blickpunkt </a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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		<title>Herrschaftssitz Hünenburg – Die Außensiedlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immo Heske, Die Hünenburg-Außensiedlung bei Watenstedt, Ldkr. Helmstedt. Funde und Befunde der Ausgrabungen 2005 bis 2010. Mit Beiträgen von Silke Grefen-Peters zur osteologischen Auswertung des Fundmaterials. Hünenburg-Forschungen 2. Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 34. Wachholtz Verlag, Neumünster/ Hamburg 2016. 398 Seiten mit teilweise farbigen Abbildungen sowie 72 Tafeln und 6 Beilagen, Leinen. ISBN: 978-3-529-01534-2, 50,- €</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/herrschaftssitz-huenenburg-die-aussensiedlung">Herrschaftssitz Hünenburg – Die Außensiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Herrschaftssitz Hünenburg – Die Außensiedlung</h2>



<p>Immo Heske, Die Hünenburg-Außensiedlung bei Watenstedt, Ldkr. Helmstedt. Funde und Befunde der Ausgrabungen 2005 bis 2010. Mit Beiträgen von Silke Grefen-Peters zur osteologischen Auswertung des Fundmaterials. Hünenburg-Forschungen 2. Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 34. Wachholtz Verlag, Neumünster/ Hamburg 2016. 398 Seiten mit teilweise farbigen Abbildungen sowie 72 Tafeln und 6 Beilagen, Leinen. ISBN: 978-3-529-01534-2, 50,- €</p>



<p>Nachdem im Jahr 2006 die Sammlungsfunde und die archäologischen Ausgrabungen auf der Befestigung der Hünenburg mit Band 29 der Göttinger Schriften vorgelegt worden sind, hat sich das Bild dieses Fundplatzes deutlich gewandelt. Damals war nur in Ansätzen zu erahnen, welches Potential in diesem Fundplatz steckt. Mit den Forschungsprojekten ab dem Jahr 2005 konnte für Mitteleuropa die erste bronzezeitliche Befestigung mit Außensiedlung an eben diesem Fundplatz nachgewiesen werden. Das Fundgut auf jungbronze- und früheisenzeitlichen Siedlungen ist besonders umfangreich und lässt sich allein was die Keramikfunde umfasst nach Tonnen beziffern. Mit dem nun vorliegenden Band wird das Fundmaterial aus zwei ausgewählten, sehr materialreichen Grabungsflächen vollständig vorgelegt. Die Bronzen, Knochen- und Steingeräte, Gießformen und die Keramik verdeutlichen alltägliche Tätigkeiten aber auch die Kontakte in die weitere bronzezeitliche Welt. Die beigelegten Grafiken geben darüber hinaus einen Einblick in das Befundspektrum und deren Erhaltung. Einführende Kapitel zur Zielsetzung und Methodik der Grabungen führen in den Fundplatz ein, an die sich eine Bewertung des Fundplatzes auf dem erreichten Forschungsstand anschließt.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Mit den anthropologischen Untersuchung der in den Siedlungsgruben gefundenen menschlichen Skelett-reste sowie der archäozoologischen Untersuchung der Tierbestattungen und -deponierungen sind für eine jungbronzezeitliche Siedlung gleichzeitig erstmals detaillierte Aussagen zum Bestattungsverhalten und zu den Tieropfern innerhalb eines ausgedehnten Siedlungsareals möglich. Die farbigen Abbildungen in diesen Befundkatalogen lassen die perimortalen Frakturierungen, intravitalen Verletzungen und postmortalen Verlagerungsprozesse nachvollziehbar werden.</p>



<p>Für den Herrschaftssitz der jungbronzezeitlichen Hünenburg bei Watenstedt wird nur kurze Zeit nach den großflächigen Ausgrabungen damit ein erheblicher Anteil des Fundmaterials aus der Außensiedlung vorgelegt. Für die Bewertung des Fundplatzes im europäischen Kontext ist damit eine erste tragfähige Basis erreicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/herrschaftssitz-huenenburg-die-aussensiedlung">Herrschaftssitz Hünenburg – Die Außensiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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		<title>Herrschaftssitz Hünenburg – Das Gräberfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simone Menck, Das Gräberfeld der Hausurnenkultur von Beierstedt, Ldkr. Helmstedt. Bestattungsplatz einer Elite des jungbronze- und früheisenzeitlichen Machtzentrums der Hünenburg bei Watenstedt im Harzvorland? Funde und Befunde der Grabungen 2007 und 2008 unter Berücksichtigung der frühen Geländearbeiten von 1891/92. Mit einem Beitrag von Silke Grefen-Peters (Katalog der osteologischen Untersuchungen der Leichenbrände) Hünenburg-Forschungen 3. Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 35. Wachholtz Verlag, Kiel/Hamburg 2017. 273 Seiten mit teilweise farbigen Abbildungen, sowie 57 Tafeln und 1 Beilage, Leinen. ISBN: 978-3-529-01535-9, 50,- €</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/herrschaftssitz-huenenburg-das-graeberfeld">Herrschaftssitz Hünenburg – Das Gräberfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Herrschaftssitz Hünenburg – Das Gräberfeld</h2>



<p>Simone Menck, Das Gräberfeld der Hausurnenkultur von Beierstedt, Ldkr. Helmstedt. Bestattungsplatz einer Elite des jungbronze- und früheisenzeitlichen Machtzentrums der Hünenburg bei Watenstedt im Harzvorland? Funde und Befunde der Grabungen 2007 und 2008 unter Berücksichtigung der frühen Geländearbeiten von 1891/92. Mit einem Beitrag von Silke Grefen-Peters (Katalog der osteologischen Untersuchungen der Leichenbrände) Hünenburg-Forschungen 3. Göttinger Schriften zur Vor- und Frühgeschichte 35. Wachholtz Verlag, Kiel/Hamburg 2017. 273 Seiten mit teilweise farbigen Abbildungen, sowie 57 Tafeln und 1 Beilage, Leinen. ISBN: 978-3-529-01535-9, 50,- €</p>



<p>Bereits 1891/92 fanden erste Ausgrabungen auf dem Gräberfeld der Hausurnenkultur von Beierstedt statt, wobei als spiritus rector Rudolf Virchow verantwortlich zeichnet. Mit den Forschungen an der Hünenburg konnte dann in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts eine zeitliche Parallelität in der Belegung des Gräberfeldes mit der Befestigung nachgewiesen werden. Im Rahmen des Hünenburg-Projektes wurde dieser altbekannte Fundplatz zuerst geomagnetisch untersucht und dann in ausgewählten Arealen archäologisch ausgegraben.</p>



<p>Das Befundspektrum reicht von Grabresten der ersten Ausgrabungen über vollständig erhaltene Steinkisten bis zu Urnen, die ohne Steinschutz vergraben worden sind. Aufgrund der Geländesituation haben sich diese mit ihren Urnenabdeckungen ebenso vollständig erhalten, wie Markiersteine noch vorhanden sind. Dieses führt zu einer umfangreichen Rekonstruktion eines Teilabschnittes des Gräberfeldes.</p>



<p>Der erstaunlich hohe Anteil an einzelnen herausragenden Objekten sowie eisernen Beigaben liefert auf der Basis der typologischen Einordnung die Grundlage zur Diskussion des Belegungszeitraumes unter Berücksichtigung der zeitlichen Parallelität mit der Hünenburg-Außensiedlung. Ebenso stellt sich die Frage nach der sozialen Stellung der Personen, die auf dem Gräberfeld bestattet worden sind. Dabei lässt die Anzahl der dokumentierten Grablegen bereits eine Auswahl des Personenkreises vermuten.</p>



<p>Die durch Simone Menck vorgenommene Auswertung führt in einer detaillierten Analyse die Ausgrabungen zusammen, wobei es ihr gelingt, die Grabungspläne von 1891/92 mit denen von 2007/08 in Deckung zu bringen. In der Untersuchung der bereits 1891/92 ausgegrabenen Bestattungen und der zurückgelassenen Objekte können damit sogar die zurückgefüllten Leichenbrände den Ausstattungen wieder zugeordnet werden.</p>



<p>Die osteologischen Untersuchungen der Leichenbrände finden in den Aussagen zur Alters- und Geschlechtsstruktur sowie zu geschlechtsspezifischen Beigaben entsprechende Berücksichtigung. Die detaillierten Untersuchungen unter Einschluss der Knochen- und Geweihobjekte sowie der Speisebeigaben werden in einem umfangreichen Katalog dokumentiert.</p>



<p>Mit dem Band 3 der Hünenburg-Forschungen kann nun für diesen Fundplatz das Befundensemble Befestigung – Außensiedlung und Gräberfeld jeweils mit eigenen Monographien für die weitere Forschung genutzt werden. Weitere Bände befinden sich in Vorbereitung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/herrschaftssitz-huenenburg-das-graeberfeld">Herrschaftssitz Hünenburg – Das Gräberfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe</title>
		<link>https://ak-niedersachsen.de/stadtarchaeologie-und-stadtentwicklung-im-welterbe</link>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:46:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin, (Hrsg.), Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe. Berlin 2013. Kostenfrei zu beziehen beim  Herausgeber oder als kostenfreien PDF-Download.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/stadtarchaeologie-und-stadtentwicklung-im-welterbe">Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe</h2>



<p>Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin, (Hrsg.), Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe. Berlin 2013. Kostenfrei zu beziehen beim&nbsp; Herausgeber oder als kostenfreien <a href="http://%20www.welterbeprogramm.de/INUW/DE/Dokumentationen/Material/doku_luebeck.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PDF-Download</a>.</p>



<p>Veröffentlichung von Beiträgen der gleich­namigen Tagung des Investitionsprogramms Nationale UNESCO Welterbestätten am 15. und 16. November 2012 in Lübeck.</p>



<p>Das archäologische Welterbe aus europäischer Sicht an den Beispielen von Visby, Tallinn, Zürich und Wien-Aspern mit den Abschnitten: Steuerungsinstrumente für Stadtarchäologie und Stadtplanung; Stadtarchäologie weitergebaut – Umgang mit archäologischen Überlieferungen aus städtischer Sicht; Stadtarchäologie in Szene gesetzt – Vermittlung urbaner Identität; Stadtarchäologie von und für den Bürger – Bürgerbeteiligung und Aneignung.</p>



<p>Archäologie ist ein wichtiges Thema in der integrierten Stadtentwicklung. Aktuelle Stadtgrabungen u. a. in Berlin, Köln und Lübeck belegen dies eindrucksvoll. &#8222;Die Stadt unter der Stadt&#8220; stößt auf ein immer größer werdendes Interesse bei Bewohnern und Besuchern. Die archäologischen Relikte werden zunehmend Bestandteil von Umbau- und Neubaumaßnahmen und als &#8222;Fenster in die Vergangenheit&#8220; inszeniert. Im öffentlichen Raum weisen neue Wegführungen, archäologische Pfade, Pflasterungen und Informationstafeln auf das archäologische Erbe hin. Der Weg dahin ist nach wie vor steinig: In der öffentlichen und vor allem in der Investorenwahrnehmung gelten Grabungen als schwer kalkulierbares Hemmnis. Die Integration der Funde in zukünftige Projekte gilt als wertmindernd. Das muss nicht sein: Auf der Basis der archäologischen Bestandserfassung können die Innenstädte planerisch und gestalterisch sinnvoll weiterentwickelt und Orts- und Stadtbilder erhalten werden. Entscheidend ist das gemeinsame Handeln.</p>



<p>Übergeordnete Beiträge bieten mit zahlreichen Praxisbeispielen einen breiten Überblick über die Einbindung von Stadtarchäologie in die integrierte Stadtentwicklung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/stadtarchaeologie-und-stadtentwicklung-im-welterbe">Stadtarchäologie und Stadtentwicklung im Welterbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werla 3 in presidio urbis: Die Befestigungen der Königspfalz</title>
		<link>https://ak-niedersachsen.de/werla-3-in-presidio-urbis-die-befestigungen-der-koenigspfalz</link>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Geschwinde, Werla 3 in presidio urbis. Die Befestigungen der Königspfalz. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. Mit Beiträge von Tina Bode, Elmar Arnhold und Markus C. Blaich. Ca. 220 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen und einer DVD, 48,00 €. ISBN 978_3_7954-3235-5</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/werla-3-in-presidio-urbis-die-befestigungen-der-koenigspfalz">Werla 3 in presidio urbis: Die Befestigungen der Königspfalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Werla 3 in presidio urbis: Die Befestigungen der Königspfalz</h2>



<p>Michael Geschwinde, Werla 3 in presidio urbis. Die Befestigungen der Königspfalz. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. Mit Beiträge von Tina Bode, Elmar Arnhold und Markus C. Blaich. Ca. 220 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen und einer DVD, 48,00 €. ISBN 978_3_7954-3235-5</p>



<p>Die Ausgrabungen auf der Königspfalz Werla im niedersächsischen Nordharzvorland zwischen 1934 und 1964 zählen zu den Meilensteinen bei der Entwicklung der Mittelalterarchäologie in Deutschland. Ergänzt durch gezielte Sondagen von 2007 bis 2015 sowie flächendeckende geophysikalische Prospektionen können jetzt zum ersten Mal die Befunde der Grabungen zu den Befestigungsanlagen vollständig vorgelegt und ausgewertet werden. Dabei zeigt sich, dass es sich bei der Werla um eine herausragende Befestigung des 10. Jahrhunderts handelt, die danach keine weitere Überformung mehr erfahren hat. Die systematische Analyse der Befunde führt zu einem weitgehend neuen Bild der Pfalz und ihrer Entwicklung. Als gut erforschte große königliche Anlage des 10. Jahrhunderts ist die Werla damit ein wichtiges Beispiel für die Erschließung archäologischer Quellen für die Zeit der Sachsen-Kaiser. Der Band wird ergänzt durch einen Beitrag der Historikerin Tina Bode, die auf eine Darstellung der Werla auf einer Urkunde Kaiser Otto I. aus dem Jahr gestoßen ist und eine Analyse des Naturraums der Pfalz von Markus C. Blaich.</p>



<p>Die Auswertung der Grabungen vervollständigt ein interaktiver Gesamtplan der Grabungen 1934 bis 2015 und ein darauf aufbauendes 3D-Modell der Königspfalz auf einer beigefügten DVD.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/werla-3-in-presidio-urbis-die-befestigungen-der-koenigspfalz">Werla 3 in presidio urbis: Die Befestigungen der Königspfalz</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schaufenster „Archäologie“ eröffnet</title>
		<link>https://ak-niedersachsen.de/schaufenster-archaeologie-eroeffnet</link>
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		<dc:creator><![CDATA[zeilenabstand]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit kurzem gibt es in Hildesheim ein Schaufenster der besonderen Art: Rund um die beim Bau seines neuen Verwaltungsgebäude aufgedeckten archäologischen Funde (V. Bartelt/S. Grefen-Peters AiN 19, 2016, 115-118) hat der Beamten-Wohnungsverein von der Stadtarchäologie Hildesheim eine Ausstellung erarbeiten lassen und den Hildesheimer Bürgern zum Geschenk gemacht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ak-niedersachsen.de/schaufenster-archaeologie-eroeffnet">Schaufenster „Archäologie“ eröffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://ak-niedersachsen.de">Archäologische Kommission für Niedersachsen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Schaufenster „Archäologie“ eröffnet</h2>



<p>Seit kurzem gibt es in Hildesheim ein Schaufenster der besonderen Art: Rund um die beim Bau seines neuen Verwaltungsgebäude aufgedeckten archäologischen Funde (V. Bartelt/S. Grefen-Peters AiN 19, 2016, 115-118) hat der Beamten-Wohnungsverein von der Stadtarchäologie Hildesheim eine Ausstellung erarbeiten lassen und den Hildesheimer Bürgern zum Geschenk gemacht.</p>



<p>Das Schaufenster „Archäologie“ am Durchgang zwischen Theaterstraße und Osterstraße ist bewusst so gestaltet, dass sich die zahlreichen Passanten quasi im Vorbeigehen über das Leben im frühneuzeitlichen Hildesheim informieren können. Blickfang der dauerhaften Präsentation ist ein Grabungsmodell im Maßstab 1:1, an dem Ausgrabungsmethoden anschaulich gemacht werden. Die ausgestellten Funde werden durch liebevoll gestaltete Illustrationen ergänzt und nehmen den Betrachter mit auf eine Zeitreise in die Osterstraße zwischen 1400 und 1700. Der Ausstellungsraum ist rund um die Uhr von Außen einsehbar. Führungen können über die Stadtführergilde Hildesheim e.V. gebucht werden. Weitere Informationen unter <a href="https://bwv-hi.de/download.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.bwv-hi.de/download.html</a></p>
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		<title>Stück für Stück ins Grab – Abschied vor 4000 Jahren</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10. März 2017 bis 15. Oktober 2017, Freitag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr. Auf Anfrage öffnet das Museum für Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten: Tel. (0531) 1225 2424, Email: buchung.blm@3landesmuseen.de</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Stück für Stück ins Grab – Abschied vor 4000 Jahren</h2>



<p>10. März 2017 bis 15. Oktober 2017, Freitag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr. Auf Anfrage öffnet das Museum für Gruppen auch außerhalb dieser Öffnungszeiten: Tel. (0531) 1225 2424, Email: <a href="mailto:buchung.blm@3landesmuseen.de">buchung.blm@3landesmuseen.de</a></p>



<p>Braunschweigisches Landesmuseum, Archäologisches Museum, Kanzleistraße 3, 38300 Wolfenbüttel, Tel. (05331) 85 86 99 0, Eintritt: Erwachsene 4 €, ermäßigt 3 €, Kinder (6-17 Jahre) 2 €, Kinder bis 5 Jahre: freier Eintritt</p>



<p>Der Tagebau Schöningen ist immer für eine archäologische Sensation gut, wie die international für Aufsehen sorgenden „Schöninger Speere“. Doch sie sind keineswegs die einzigen herausragenden Funde von dort: Im Dezember 2000 wurde dort das einzige bisher bekannte Gräberfeld der jungsteinzeitlichen Glockenbecherkultur in Niedersachsen entdeckt. In fünf Gräbern fanden sich zwei Frauen und drei Männer, die teilweise durch einen robusten, athletischen Körperbau auffielen.</p>



<p>Die Glockenbecherkultur, benannt nach der Form der typischen Beigabengefäße, ist ein gesamteuropäisches Phänomen aber ihr Vorkommen beschränkt sich auf kleine, inselartig voneinander getrennte Siedlungsgebiete, darunter auch das Braunschweiger Land.</p>



<p>Nach dem Tod folgt die Beerdigung und dann die ewige Ruhe… lange hat die archäologische Forschung auch für die Epoche der Jungsteinzeit daran nicht gezweifelt. Ausnahmen von dieser Regel wurden stets als Sonderfälle betrachtet. Erst jüngst ist vermehrt zu sogenannten mehrphasigen Bestattungen geforscht worden – also solchen, bei denen die Körper der Verstorbenen zahlreiche andere Praktiken erfuhren, bevor sie schlussendlich in die Erde gelangten. Dabei zeigt sich, dass es meist kleinste Spuren und Befunde sind, die zeigen, dass das archäologisch dokumentierte Grab nur die Endstation eines längeren Totenrituals war. Die Grabfunde aus Schöningen haben nun erstmals auch für die jungsteinzeitliche Glockenbecherkultur entsprechende Beobachtungen ermöglicht: Während die Knochen eines Toten Spuren massiver Gewalteinwirkung auf den Körper schon zu Lebzeiten aufweisen, trägt ein anderes Skelett eindeutige Spuren von Manipulationen am Leichnam lange nach dem Tod des Individuums (S. Grefen-Peters AiN17, 2014, 35-39; I. Heske/ S. Grefen-Peters AiN 15, 2012, 104-107).</p>



<p>Studierende des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen haben im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Braunschweigischen Landesmuseum eine Studioausstellung erarbeitet, die diese spannenden Befunde vorstellt. Neben originalen Funden aus Schöningen und Objekten aus Einzelgräbern dieser Epoche aus dem Braunschweiger Land bilden zwei rekonstruierte Bestattungen das Highlight der Ausstellung. Anhand dieser beiden Protagonisten können Besucher in die religiöse Welt vor 4000 Jahren eintauchen.</p>
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		<title>Bodo Zehm im („Un-“) Ruhestand</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Leiter der Osnabrücker Stadt- und Kreisarchäologie Bodo Zehm ist am 31. Mai 2017 mit Erreichen der Altersgrenze aus dem regulären Dienst ausgeschieden. Seit dem 1. Januar 2003 führte er die gemeinsam von Stadt und Landkreis Osnabrück betriebene archäologische Denkmalfachbehörde für das Osnabrücker Land.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Bodo Zehm im („Un-“) Ruhestand</h2>



<p>Der Leiter der Osnabrücker Stadt- und Kreisarchäologie Bodo Zehm ist am 31. Mai 2017 mit Erreichen der Altersgrenze aus dem regulären Dienst ausgeschieden. Seit dem 1. Januar 2003 führte er die gemeinsam von Stadt und Landkreis Osnabrück betriebene archäologische Denkmalfachbehörde für das Osnabrücker Land.</p>



<p>Bodo Zehm wurde 1951 in Engter – heute ein Ortsteil von Bramsche – im Landkreis Osnabrück geboren und verbrachte die letzten Jahre seiner Schulzeit bis zum Abitur in Wolfenbüttel. Schon für das Studium in seine Heimatregion nach Osnabrück zurückgekehrt, war er hier von 1978 bis 1981 als Museumspädagoge am Kulturgeschichtlichen Museum beschäftigt. Im Anschluss begann er seine Tätigkeit in der Stadt- und Kreisarchäologie zunächst als Grabungsfotograf bei der Ausgrabung eines mehrperiodigen Fundplatzes in Achmer, um dann während zahlreicher weiterer Grabungsmaßnahmen, z. B. vor der Osnabrücker Marienkirche und dem Rathaus anlässlich der Neugestaltung des Marktplatzes und auf der eisenzeitlichen Schnippenburg bei Ostercappeln, seine Praxiserfahrung weiter zu vertiefen. Seit 1986 leitete er unterschiedliche Grabungen und Projekte in Stadt und Landkreis Osnabrück. Zu nennen sind dabei das von der Volkswagenstiftung geförderte Forschungsprojekt „Eschprospektion“ im Osnabrücker Land mit Untersuchungen vor allem in Altenhagen, Engter und Oldendorf oder Ausgrabungen vor dem Osnabrücker Dominikanerkloster und auf dem jungbronze- bis früheisenzeitlichen Brandgräberfeld auf dem Bornhügel in Gretesch. Ab 1992 war er als stellvertretender Fachdienstleiter in verantwortlicher Position wesentlich an der Entwicklung der Dienststelle hin zu einer leistungsfähigen Archäologischen Denkmalpflege, die den sich kontinuierlich ändernden Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen vermag, beteiligt. In diese Zeit fallen Ausgrabungen im Umfeld des Osnabrücker Doms, an der verschütteten Bogenbrücke der ehemaligen Stadtbefestigung Osnabrücks vor dem Heger Tor oder im Bereich der früh- bis hochmittelalterlichen Siedlung in Glane-Visbeck und nicht zuletzt Ausstellungsvorhaben wie „Burgen und Befestigungen – 25 Jahre Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück“, die er als Kurator betreute. Nach seiner Berufung zum Leiter des Fachdienstes Archäologische Denkmalpflege als Nachfolger Wolfgang Schlüters zu Beginn des Jahres 2003 hat Bodo Zehm es mit seiner engagierten Arbeit und großem Ideenreichtum immer wieder verstanden, die Kommunalarchäologie voranzubringen. Unter seiner Ägide fand z. B. das groß angelegte Forschungsvorhaben zur Schnippenburg bei Ostercappeln den geeigneten Nährboden, um sich erfolgreich entfalten zu können. Jüngst konnte er noch in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege die Auswertungsarbeiten zum viel beachteten jungsteinzeitlichen „Kupferschatz von Osnabrück-Lüstringen“ anschieben. Dass er bereits sehr frühzeitig darauf bedacht war, Metallsondengänger auf der Basis gegenseitigen Vertrauens als unverzichtbare Kooperationspartner in die Denkmalpflege mit einzubinden, sei gerade in diesem Zusammenhang erwähnt.</p>



<p>Stetes Anliegen war ihm immer die verständliche Vermittlung fachlicher Inhalte gegenüber der Öffentlichkeit, was zuletzt in den Jahren 2014 und 2015 mit der virtuellen Erschließung von Landschaft als Ausstellungsraum im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und den regionalen Sparkassen geförderten Kooperationsvorhabens „Magische Orte entdecken“ eindrucksvoll gelungen ist. Etliche Publikationen legen überdies weiteres Zeugnis dieser Einstellung ab. Seine intensive Netzwerk- und Projektarbeit hat darüber hinaus dazu beigetragen, Osnabrück und das Osnabrücker Land nach außen zu profilieren und wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung einer regionalen Identität zu geben.</p>



<p>Auch im Ruhestand will Bodo Zehm unserem Fachgebiet weiter aktiv verbunden bleiben. Mit seiner Bestellung als Geschäftsführer des europäischen Kulturroutenprojektes „Megalithic Routes“, das seit 2012 auf der von ihm 2005 initiierten westniedersächsischen touristischen „Straße der Megalithkultur“ fußt, sind dafür bereits die Weichen gestellt.</p>
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		<title>Lorenz Rahmstorf tritt Professur für Ur- und Frühgeschichte der Universität Göttingen an</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 13:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pinnwand 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 01.04.2017 hat Lorenz Rahmstorf die Professur für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Göttingen angetreten. Zuvor war er Associate Professor am SAXO Institut der Universität Kopenhagen und hat dort sowie in Mainz und Saarbrücken gelehrt.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Lorenz Rahmstorf tritt Professur für Ur- und Frühgeschichte der Universität Göttingen an</h2>



<p>Zum 01.04.2017 hat Lorenz Rahmstorf die Professur für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Göttingen angetreten. Zuvor war er Associate Professor am SAXO Institut der Universität Kopenhagen und hat dort sowie in Mainz und Saarbrücken gelehrt.</p>



<p>Rahmstorf studierte in den 1990er Jahren in Heidelberg und machte 1995 einen Master of Arts-Abschluss am Department of Archaeology in Bristol, Großbritannien. Nach einer 3,5-jährigen Beschäftigung als wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Archäologischen Institut in Athen, wo er für alle praktischen Belange der Grabungen in Tiryns zuständig war, wurde er Anfang 2002 mit einer Arbeit zu spätbronzezeitlichen Kleinfunden aus dem gleichen Fundplatz am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Heidelberg bei Joseph Maran promoviert. Ab April 2002 bis 2012 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Akademischer Rat auf Zeit, am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Mainz. Dort habilitierte er sich 2012 mit einer Arbeit zu „Gewichte und Kulturkontakt im 3. Jahrtausend v. Chr.“. 2013 folgte er seiner Frau nach Kopenhagen, die dort Marie Skłodowska-Curie-Research Fellow am Center for Textile Research wurde. 2015 war Rahmstorf erfolgreich bei der Einwerbung eines mit fast 2 Mill. € dotierten ERC Consolidator Grants. In dem fünfjährigen Forschungsprojekt WEIGHTANDVALUE wird durch mehrere Postdocs und den Principal Investigator versucht, neue Quellen zu erschließen, die mittels verschiedener Indizien als gewichtsmetrologische Objekte (Gewichte, gewichtsreferenzierte Artefakte und Waagen) gedeutet werden können. Darauf aufbauend wird untersucht, welche Konsequenzen die Einführung solcher Hilfsmittel in der kulturellen, ökonomischen und kognitiven Entwicklung nach sich zog. Die Einzelprojekte liegen geographisch im eurasischen Großraum zwischen Atlantik und Nordwest-Indien und chronologisch zwischen ca. 3000 und 800 v. Chr. Lorenz Rahmstorf beabsichtigt den traditionell starken siedlungs- und landschaftsarchäologischen Schwerpunkt des Göttinger Seminars mit einem wirtschaftsarchäologischen Schwerpunkt zu verbinden. Ein besonderer Fokus der Forschungen des Seminars wird somit auf Fragen des Austausches liegen und es wird explizit danach geforscht werden, an welchen Orten, durch welche Personen, mit welchen Hilfsmitteln und mit welchem Antrieb Dinge und Waren in der Ur- und Frühgeschichte getauscht wurden.</p>
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