Foto: Andreas Hüser / Ostfriesische Landschaft

Tag des offenen Denkmals 11. September 2011

Der „Tag des offenen Denkmals“ findet als deutscher Beitrag zu den „European Heritage Days“ am 11. September 2011 jetzt zum 17. Male statt. Der diesjährige bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ steht unter dem Motto „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ statt.

Selbstverständlich ist dies auch ein Thema der Archäologie. Denn im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Archäologie „weg vom spektakulären Schatzgräbertum hin zur exakten Wissenschaft“, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf ihrer Homepage schreibt. Die Auseinandersetzung mit den Megalithgräbern und den Burgwällen, deren Erfassung und Erforschung, kann man ebenso thematisieren, wie die flächendeckende Inventarisation archäologischer Denkmale. Man könnte sich auf die Spuren von Johann Karl Wächter begeben, der 1841 seine „Statistik der im Königreich Hannover vorhandenen Denkmäler“ veröffentlichte, oder denen des Kammerherrn von Estorff, der 1846 sein Buch über „Heidnische Alterthümer der Gegend von Uelzen im ehemaligen Bardengaue (Königreich Hannover)“ herausgab. Erfolgen wie Misserfolgen Oldenburgischer Denkmalschutzpolitik im 19. Jahrhundert kann man sicher auch im Gelände nachspüren, wie auch den archäologischen Nachforschungen braunschweigischer oder schaumburg-lippischer amtlicher Stellen und engagierter Laien. So ergibt sich die Gelegenheit, die Besucher mit auf eine Zeitreise in ein Jahrhundert archäologischer Entdeckungen zu nehmen. Die landesweite Eröffnung des „Tag des offenen Denkmals“ wird dieses Jahr in Alfeld (Leine) stattfinden.

Nähere Informationen finden Sie spätestens ab August online auf der Homepage der Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de, www.denkmalschutz.de oder der Homepage des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege unter www.denkmalpflege.niedersachsen.de.