Schwerpunktthema 2017

Ausgrabungen: Methoden des Suchens und Findens

Beim Blick durch den Bauzaun oder bei der Führung über eine Ausgrabung zeigt sich zuerst immer das gleiche Bild. Die Archäologen messen, zeichnen, fotografieren und finden Relikte der Menschheitsgeschichte aus verschiedenen Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden: Dinge des Alltags oder manchmal auch einen Sensationsfund. Solche Funde liefern die Grundlagen zur historischen Einordnung der Besiedlungsgeschichte eines Landstriches, für spektakuläre Erkenntnisse zu einzelnen Momenten der Geschichte und nicht selten sind sie Kernstücke in einer Sonderausstellung. Mit dem kommenden Band 20 der Archäologie in Niedersachsen sollen aktuelle Methoden der Ausgrabungen von Prospektionen über die sich wandelnden Grabungstechniken sowie Fundbergungen bis zur Konservierung und Auswertung vorgestellt werden. Der weitergehenden Entschlüsselung der noch verborgenen Informationen mit unterschiedlichen Analysemethoden soll dabei ebenso ein Platz eingeräumt werden, wie der vielschichtige Umgang mit den Ergebnissen und Fundmengen zu berücksichtigen ist. Willkommen sind Fallbeispiele aus der Praxis der Denkmalpflege und Forschungseinrichtungen, die vom Einzelfall ausgehend zu neuen grundlegenden Erkenntnissen führen. Ebenso soll das weite Spektrum der niedersächsischen Archäologie mit spannenden Beiträgen aus den verschiedensten Institutionen bereichert werden. Hierzu steht wiederum ausreichender Platz im kommenden Heft zur Verfügung. Der Redaktionstermin ist der 31.12.2016 und wir bitten um eine fristgerechte Abgabe der Manuskripte zusammen mit möglichst farbig zu haltenden Abbildungen. 

 

Redaktionsschluß zum Ende des jeweiligen Jahres

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